Deutscher Städtebaupreis 2018
 

Willkommen beim Deutscher Städtebaupreis 2018

Auslobung 2018

Seit nunmehr 38 Jahren dient der mit insgesamt 25.000 € dotierte Deutsche Städtebaupreis der Förderung einer zukunftsweisenden Planungs- und Stadtbaukultur. Er wird ausgelobt von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und von der Wüstenrot Stiftung gefördert.

Mit dem Deutschen Städtebaupreis werden städtebauliche Projekte prämiert, die sich durch nachhaltige und innovative Beiträge zur Stadtbaukultur auszeichnen. Dabei sollen die Projekte den aktuellen Anforderungen an zeitgemäße Lebensformen ebenso Rechnung tragen wie den Herausforderungen an die Gestaltung des öffentlichen Raums, dem sparsamen Ressourcenverbrauch sowie den Verpflichtungen gegenüber der Orts- und Stadtbildpflege.

Der parallel zum Städtebaupreis ausgelobte Sonderpreis dient der Akzentuierung besonders dringlicher Handlungsfelder im Städtebau und in der Stadtplanung. Das Thema des Sonderpreises 2018 lautete: „Orte der Bildung und Kultur im städtebaulichen Kontext“. Im Zeichen des Europäischen Kulturerbe-Jahres 2018 „Sharing Heritage“ ist der Sonderpreis dem Umgang mit städte­baulichen Ensembles aus den vier Jahr­zehnten nach 1949 gewidmet. In beiden deutschen Staaten gewann die Stärkung von Bildung und Kultur als Grundlage ge­sellschaftlicher Entwicklung wachsende Bedeutung und gab der Stadtentwicklung wichtige Impulse. Die Wissensgesellschaft des digitalen Zeitalters stellt zukunftsweisende Auf­gaben räumlicher Gestaltung und tech­nischer Innovation. Dies erfordert künftig eine hohe Sensibilität für die Qualitäten und Potentiale des Bestands. Erwartet wurde die Einsendung von Projekten und Konzepten, die zeigen, wie bestehende städtebauliche Ensembles für Bildung und Kultur beispielsweise durch bessere funktionale Vernetzung, urbane Integrati­on, Verkehrs- und Freiraumplanung neue Wege zur Vermittlung von Wissen und kultureller Partizipation im Strukturwandel anbieten können.

Der Deutsche Städtebaupreis 2018 und der Sonderpreis „Orte der Bildung und Kultur im städtebaulichen Kontext“ wurden, im Beisein von ca. 300 Gästen, am 27.09.2018 im Staatstheater Mainz - Kleines Haus verliehen.


 

Preiskategorien

Der Städtebaupreis ist mit 15.000€ dotiert. Der Sonderpreis ist mit 5.000€ ausgestattet. Sie werden in der Regel ungeteilt vergeben. Außerdem werden bis zu fünf Auszeichnungen vergeben, die mit jeweils 1.000€ dotiert sind . Als vierte Kategorie werden Belobigungen ausgesprochen.

Die Vergabe der Preise, der Auszeichnun­gen sowie der Belobigungen erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Preisträger/innen, die Ausgezeichneten sowie die Belobigten erhalten als Zeichen der besonderen Anerkennung eine Urkunde im Rahmen einer Festveranstaltung am 27. September 2018 in Mainz.

Die Preisträger jeder Kategorie sowie alle weiteren eingereichten Arbeiten werden der Öffentlichkeit im Rahmen einer bundesweiten Wanderausstellung und einer Do­kumentation präsentiert.

Arbeiten, die für den Städtebaupreis eingereicht werden, aber nicht zur Prämierung gelangen, können – in einem fortgeschrittenen Stadium der Realisierung – erneut vorgelegt werden, sofern deren Realisierung zum Zeitpunkt der erneuten Einreichung nicht länger als fünf Jahre vor dem Tag der Einreichung zurückliegt.

Städtebaupreis 2018

Für den Städtebaupreis können städtebauliche Projekte eingereicht werden, die nach dem 1. Januar 2013 für Orte in der Bundesrepublik Deutschland realisiert worden sind (nicht länger als fünf Jahre). Konzeption und Entwurf können weiter zurückliegen. Teilrealisierte Projekte können eingereicht werden, soweit es möglich ist, von den realisierten Abschnitten auf das Ganze zu schließen.

Die Projekte werden nach ihrer stadtfunktionalen, stadträumlichen, sozialen und architektonischen Qualität bewertet und auch, inwieweit das eingereichte Projekt der Verbesserung der stadträumlichen, der stadtfunktionalen sowie architektonischen Qualität des Gebiets zugunsten der dort wohnenden und arbeitenden Menschen dient. Den Projekten sollen integrierte Konzepte und beispielhafte Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Akteuren zugrunde liegen, da auch der Prozess einer gelungenen Kooperation bewertet wird.

Sonderpreis 2018

Der parallel zum Städtebaupreis ausgelobte Sonderpreis dient der Akzentuierung besonders dringlicher Handlungsfelder im Städtebau und in der Stadtplanung.

Das Thema des Sonderpreises 2018 lautet: "Orte der Bildung und Kultur im städtebaulichen Kontext".
Im Zeichen des Europäischen Kulturerbe-Jahres 2018 „Sharing Heritage“ ist der Sonderpreis dem Umgang mit städtebaulichen Ensembles aus den vier Jahrzehnten nach 1949 gewidmet. In beiden deutschen Staaten gewann die Stärkung von Bildung und Kultur als Grundlage gesellschaftlicher Entwicklung wachsende Bedeutung und gab der Stadtentwicklung wichtige Impulse. Die Wissensgesellschaft des digitalen Zeitalters stellt zukunftsweisende Aufgaben räumlicher Gestaltung und technischer Innovation. Dies erfordert künftig eine hohe Sensibilität für die Qualitäten und Potentiale des Bestands. Erwartet wird die Einsendung von Projekten und Konzepten, die zeigen, wie bestehende städtebauliche Ensembles für Bildung und Kultur beispielsweise durch bessere funktionale Vernetzung, urbane Integration, Verkehrs- und Freiraumplanung neue Wege zur Vermittlung von Wissen und kultureller Partizipation im Strukturwandel anbieten können.

Jury

  • Juryvorsitzende:   Prof. Undine Giseke, Technische Universität Berlin
  • Dr. Thomas Drachenberg, Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum
  • Dr. Stefan Krämer, Wüstenrot Stiftung, Ludwigsburg
  • Prof. Dr. (I) Elisabeth Merk, Präsidentin DASL, München
  • Prof. Ansgar Schulz, Schulz und Schulz Leipzig/Technische Universität Dortmund
  • Prof. Dr. Christina Simon-Philipp, Hochschule für Technik Stuttgart
  • Prof. Martin zur Nedden, Difu, Berlin

Ständiger Gast für den Wissenschaftlichen Beirat

  • Prof. Dr.-Ing. Werner Durth, TU Darmstadt
Die Jury setzt sich aus fünf bis sieben Mitgliedern zusammensetzen. Der Jury gehören fachlich qualifizierte Mitglieder aus folgenden Tätigkeits-/Berufsfeldern an:

  • ein in wirtschaftlichen und soziologischen Fragen in besonderer Weise erfahrenes Mitglied
  • ein Mitglied, das durch Ausbildung und ausgeübte Tätigkeit als freischaffender Stadtplaner über besondere Qualifikationen im Bereich der Stadtplanung verfügt
  • ein Mitglied aus der planenden Verwaltung bzw. Kommune
  • ein Mitglied, das durch Ausbildung oder ausgeübte Tätigkeit über besondere Qualifikationen auf dem Gebiet der Denkmals- bzw. Stadtbildpflege verfügt sowie
  • weitere Mitglieder, die eine anerkannte Fachexpertise im Bereich Städtebau und/oder Architektur vorweisen.
Die Jury trifft in ihrer ersten Sitzung unter allen eingereichten Bewerbungen eine Vorauswahl. Es wird erwartet, dass die eingereichten Materialien ein vollständiges Bild des Projekts im örtlichen Kontext vermitteln und die besonderen Wesenszüge und Intentionen der Arbeit erkennbar werden lassen.

Über die Objekte und Projekte, die aufgrund einer ersten Beurteilungsrunde in eine engere Wahl aufgenommen wurde, werden sich Mitglieder der Jury durch eine Ortsbesichtigung im Sommer 2018 einen Eindruck verschaffen. Im Anschluss an die Besichtigungen nominiert die Jury in einer zweiten Sitzung diejenigen Bewerbungen, denen sie den Städtebaupreis 2018 bzw. den Sonderpreis 2018, die Auszeichnungen sowie die Belobigungen zuerkennen wird.

Städtebaupreis 2018

Dortmund: PHOENIX - Eine neue Stadtlandschaft, Dreiklang der Stadtentwicklung PHOENIX West – Hörde Zentrum – PHOENIX See PLANER/IN: Entwicklungsstrategien Stadt Dortmund; IN ZUSAMMENARBEIT MIT: Stadtplanungs- und Bauordnungsamt, Amt für Wohnen und Stadterneuerung, Wirtschaftsförderung Dortmund, Emschergenossenschaft – Projekt Emscherraum, NRW.URBAN – Projekt PHOENIX West, DSW21 – Projekt PHOENIX See und vielen anderen!; BAUHERR/IN: öffentliche und private Investoren
Auszeichnung im Städtebaupreis
Hannover: Klagesmarkt - Neubebauung und Neuorganisation PLANER/IN: ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS; IN ZUSAMMENARBEIT MIT: Büro Urbane Gestalt, BPR Künne & Partner Verkehrsplaner, Architekten BKSP, Architekturbüro pk nord, ksw architekten + stadtplaner, KIEFER + KIEFER ARCHITEKTEN, pfp architekten Prof. Friedrich, GrünPlan; BAUHERR/IN: Landeshauptstadt Hannover - Baudezernat, Hanova Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH
Frankfurt am Main: Neubau Historisches Museum PLANER/IN: Lederer Ragnarsdóttir Oei; IN ZUSAMMENARBEIT MIT: Projektsteuerung: Hochbauamt Frankfurt a. M., Tragwerksplanung: Lenz Weber Ingenieure GmbH, Planung HLS: ZWP Ingenieur AG, Planung ELT: Steinigeweg Planungs GmbH & Co KG, Bauüberwachung: Wenzel + Wenzel, Freie Architekten; BAUHERR/IN: Stadt Frankfurt am Main, Dezernat VII-Kultur und Wissenschaft, Kulturamt vertreten durch das Hochbauamt der Stadt Frankfurt a.M.
Kiel: Alte Feuerwache – Wohnen zwischen Innenstadt und Park PLANER/IN: LRW Architekten und Stadtplaner Loosen, Rüschoff und Winkler PartG mbB; IN ZUSAMMENARBEIT MIT: Böge Lindner K2 Architekten, kfp – Kontor Freiraumplanung; BAUHERR/IN: PAF Projektgesellschaft, Alte Feuerwache mbH, Kiel (BIG-Immobilien GmbH und FRANK Heimbau Nord GmbH)
Lutherstadt Wittenberg: Die große Rochade zum 500. Reformationsjubiläum 2017 PLANER/IN: Bruno, Fioretti, Marquez Architekten, Berlin und Junk&Reich Planungsgesellschaft, Weimar; SALEG mbH, Magdeburg; BHBVT, Prof. Ralf Niebergall, Magdeburg, Jörg Lammert, Weimar, bc Architekten+Ingenieure, Wittenberg; Kipar-Landschaftsarchitekten, Duisburg, Därr-Landschaftsarchitekten; IN ZUSAMMENARBEIT MIT: Land Sachsen-Anhalt, Evangelische Kirche in Deutschland, Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Sachsen-Anhaltinische Landesentwicklungsgesellschaft mbH und vielen anderen Projektbeteiligten; BAUHERR/IN: Lutherstadt Wittenberg, Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, SALEG mbH als Treuhänder der Lutherstadt Wittenberg
Münster: LWL - Museum für Kunst und Kultur PLANER/IN: Staab Architekten GmbH; IN ZUSAMMENARBEIT MIT: ; BAUHERR/IN: Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Bau- und Liegenschaftsbetrieb
Belobigung im Städtebaupreis
Bochum: Anneliese Brost Musikforum Ruhr PLANER/IN: Bez+Kock Architekten Generalplaner GmbH; IN ZUSAMMENARBEIT MIT: ; BAUHERR/IN: Stadt Bochum, Zentrale Dienste
München: „Wohnen für Alle“ (Teil des Wohnungsbausofortprogrammes der LH München, 2016-2019) PLANER/IN: ARGE PREUSS GMBH UND MAIER.NEUBERGER.ARCHITEKTEN GMBH – BÜNDNIS WOHNEN FÜR ALLE 2016; IN ZUSAMMENARBEIT MIT: Maier.Neuberger.Architekten, 03 Architekten, Laux Architekten, Steidle Architekten, Florian Nagler Architekten (Im Auftrag der Generalunternehmers B&O für das Projekt DAN „Pilotprojekt Dantebad“), Realgrün, Terra.Nova, Mahl. Gebhard. Konzepte ; BAUHERR/IN: GEWOFAG Holding GmbH
Sonnefeld: Einbau von Veranstaltungsräumen in die ehemalige Staatsdomäne PLANER/IN: k.u.g.-architekten, Kodisch.Ullrich.Gasmann, PartGmbB, Projektleitung: Kathleen Otto; IN ZUSAMMENARBEIT MIT: B+D Ingenieure; BAUHERR/IN: Gemeinde Sonnefeld, vertreten durch 1. Bürgermeister Herrn Keilich
Stuttgart: Kulturschutzgebiet Wagenhalle - Container City PLANER/IN: Studio Malta; IN ZUSAMMENARBEIT MIT: ; BAUHERR/IN: Kunstverein Wagenhalle e.V.

Sonderpreis 2018

Darmstadt: TU Darmstadt - Campus Stadtmitte PLANER/IN: Technische Universität Darmstadt, Dezernat Baumanagement und Technischer Betrieb, Dipl. Ing. Architekt E. Dingeldein; IN ZUSAMMENARBEIT MIT: ; BAUHERR/IN: Land Hessen vertreten durch den Präsidenten der Technischen Universität Darmstadt Herrn Prof. Dr. Prömel vertreten durch den Kanzler Herrn Dr. Efinger
Auszeichnung im Sonderpreis
Ludwigsburg: Bildungs- und Kulturcampus Innenstadt – Vernetztes Wissen PLANER/IN: Diverse Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros; IN ZUSAMMENARBEIT MIT: Fachbereich Hochbau und Gebäudewirtschaft, Fachbereich Tiefbau und Grünflächen, Fachbereich Bürgerbüro Bauen, Fachbereich Stadtplanung und Vermessung der Stadt Ludwigsburg; BAUHERR/IN: Wohnungsbau Ludwigsburg GmbH (MIK, Scala), Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (Campusbad), Stadt Ludwigsburg (übrige Projekte)
Belobigung im Sonderpreis
Eisenhüttenstadt: Stärkung der Innenstadt – Wohngebiete im Wandel; „Eine Stadt mit junger (Bau)Geschichte – Bildung und Kultur im städtebaulichen Kontext“ PLANER/IN: Regionale/örtliche Architektur- und Ingenieurbüros; IN ZUSAMMENARBEIT MIT: Stadt, Wohnungsunternehmen, Landkreis Oder-Spree, privaten Gebäudeeigentümern; Land Brandenburg, ILB und Bund ; BAUHERR/IN: Stadt, Wohnungsunternehmen, Landkreis- Oder Spree, private Gebäudeeigentümer
Landeshauptstadt Hannover: Gymnasium Limmer im Stichweh-Leinepark PLANER/IN: HÜBOTTER + STÜRKEN + DIMITROVA Architektur & Stadtplanung BDA, Hannover; IN ZUSAMMENARBEIT MIT: LohausCarl Landschaftsarchitektur und Landeshauptstadt Hannover; BAUHERR/IN: Grundstücksgesellschaft VII Stichweh / Ziehm vertreten durch Dr. Hanno Ziehm und Remo Ricci

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